Glossar

Fernwärme

Bezug von Wärme über Transportleitungen von einem Heizkraftwerk. Diese Abhängigkeit entfällt bei Flüssiggas, da Energie aus eigenen Tanks bezogen wird.

Siehe: Kraft-Wärme-Kopplung

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Feuerlöscher

Gewerbliche Flüssiggas-Anlagen müssen, je nach Anlagengröße, mit einem oder mehreren Feuerlöschern der Brandklasse ABC ausgerüstet sein. Diese sind stets betriebsbereit zu halten. Für private Anlagen nach TRF 2012 ist dies nicht mehr vorgeschrieben.

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Feuerungsverordnung

Enthält Bestimmungen und Vorschriften über die Errichtung und den Betrieb von Feuerungs- und Brennstoffversorgungsanlagen, u.A. zum Schutze des Benutzers.

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Feuerwiderstandsklasse

Bauteile sind entsprechend der Feuerwiderstandsdauer in Feuerwiderstandsklassen nach DIN 4102 eingestuft. Feuerwiderstandsklasse F30/G30/T30 bedeutet feuerhemmend, Bauteile dieser Klasse müssen einer definierten Belastung 30 Minuten widerstehen. Bauteile der Feuerwiderstandsklasse F90/G90/T90 gelten als feuerbeständig, Sie müssen einer definierten Belastung 90 Minuten widerstehen. F steht dabei für Bauwerkstoffe, G für Glas und T für Türen.

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Flammhärten

Durch konzentrierte Wärmeeinwirkung wird auf die Werkstückoberfläche (und durch anschließend schroffes Abkühlen bei Stählen) eine Gefügeumwandlung der Oberflächenschichten bewirkt. Besondere Möglichkeiten bieten sich in der Großserienfertigung durch Einbau von Härtemaschinen in die Taktstraßen.

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Flaschendruckregelgerät

Großflaschendruckregelgerät ist das Druckregelgerät für Flaschen > 14 kg;
Kleinflaschendruckregelgerät ist das Druckregelgerät für Flaschen < 14 kg.

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Flüssiggas (LPG)

Propan, Butan und deren Gemische, entsprechend DIN 51622 oder EN 589, verflüssigen sich bei Raumtemperatur unter relativ geringem Druck. Als Brenngas wird Propan verwendet. Als Treibgas oder Autogas wird i.d.R. ein definiertes Gemsich aus Propan und Butan verwendet. Im flüssigen Zustand beanspruchen Flüssiggase nur 1/260 ihres Gasvolumens. Lagerung großer Energiemengen ist daher leicht möglich. Flüssiggas fällt bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien und bei der Förderung von Erdgas und Erdöl an. International wird Flüssiggas als LPG (Liquified Petroleum Gases) bezeichnet. Es ist schwerer als Luft.

Siehe: Autogas (LPG), LNG

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Flüssiggasanlage

Besteht aus der Versorgungsanlage und der Verbrauchsanlage.

Erstellen einer Flüssiggasanlage:
Ist die Gesamtheit der Maßnahmen für die Installation der Anlage.

Instandhalten einer Flüssiggasanlage:
Gesamtheit der Maßnahmen, um den Ist-Zustand festzustellen und zu beurteilen sowie zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes; die Inspektion dient zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes, die Wartung zur Bewahrung des Soll-Zustandes und die Instandsetzung zur Wiederherstellung des Soll-Zustandes;

Physikalische Daten von Flüssiggas:

 Propan n-Butan
Dichte der flüssigen Phase bei 15°C in kg/l 0,51 0,58
Dichte des Gases bei 0°C bar in kg/Norm-m3 1,97 2,59
Dichteverhältnis gegen Luft (Luft = 1) 1,55 2,09
Spezifisches Volumen flüssig von 1 kg Flüssiggas bei 0°C in l 1,88 1,68
bei 15°C in l 1,96 1,72
Volumen von 1kg Gas (bei 1 bar) bei 0°C in l 508 373
bei 15°C in l 535 393
Dampfdruck in bar Überdruck bei 20°C 7,353 1,089
bei 0°C 3,703 0,059
bei -10°C 2,424 -0,289
Siedepunkt in °C bei 1,013 bar -42 -0,5
Verdampfungswärme bei 0°C kJ/kg 378,58 383,86
Heizwert Hi (unterer Heizwert) kWh/kg 12,87 12,69
Heizwert Hs (oberer Heizwert) kWh/kg 13,98 13,74
Wobbezahl Wu bezogen auf Hi kWh 20,79 23,74
Max. Verbrennungstemperatur mit Luft °C 1925 1895
mit Sauerstoff °C 2850 2850
Zündtemperatur mit Luft in °C 510 430
Zündgrenze (Explosionsgrenze mit Luft) Vol. % des Gases 2-9,5 1,5-8,5
Max. Flammengeschwindigkeit cm/sec 47,2 45,2
Theoretischer Luftbedarf (Lmin) mn3/mn3 24,36 32,308
Theoretischer Sauerstoffbedarf mn3/mn3 5,104 6,769
Verbrennungsgasmenge, feucht mn3/mn3 26,244 37,709
Verbrennungsgasmenge, trocken mn3/mn3 22,3 29,68
Taupunkt der Verbrennungsprodukte in °C 55 55
CO2 max (Vol. %) 13,8 14,1

 

Änderung einer Flüssiggasanlage:
Gesamtheit der Maßnahmen für eine Erweiterung, Verkleinerung oder sonstige Umgestaltung bestehender Flüssiggas-Anlagen.

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Flüssiggas-Flaschen

Ideal für die Versorgung von Geräten mit geringem Verbrauch (Haushalt, Freizeit, Camping und Gewerbe). Es gibt Kleinflaschen, die ein Füllgewicht von 5 oder 11 kg besitzen. Diese sind als Pfand-, Tausch- und Eigentumsflaschen erhältlich. Neben Kleinflaschen gibt es Großflaschen. Ihr Füllgewicht beträgt 33 kg. Sie sind als Pfandflaschen erhältlich und auch für einen größeren Verbrauch geeignet. Reicht eine 1-Flaschenanlage nicht aus, werden mehrere Flaschen in einer Batterie zusammengeschaltet. Flüssiggasflaschen, auch entleerte(!), sind stehend aufzubewahren.

Pfandflasche:
Gegen ein einmalig zu entrichtendes Pfand erhält der Kunde eine Flüssiggasflasche, die den neuesten Sicherheitsvorschriften entspricht. Die Flasche ist mit dem Namen des Versorgungsunternehmens versehen und als Pfandflasche gekennzeichnet. Die Nutzung ist zeitlich unbegrenzt. Bei Rückgabe wird das Pfand rückerstattet. Pfandflaschen werden ausschließlich von den Abfüllstationen nachgefüllt, die zu dem Flüssiggas-Unternehmen gehören, von dem der Kunde sie erworben hat.

Tauschflasche:
Sie ist immer durch einen grauen Anstrich als solche gekennzeichnet. Es wird einmal ein Nutzungsrecht erworben. Überall dort, wo Flüssiggas erhältlich ist, kann die leere Flasche gegen eine gefüllte, ebenfalls graue Flasche getauscht werden. Dies ist gerade beim Freizeiteinsatz, z.B. Camping, von Vorteil, da der Anwender jede Abfüllstation bzw. jeden Flüssiggasvertrieb in Anspruch nehmen kann.

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Förderung/Förderprogramme

Die Europäische Union, Bund, Länder, Gemeinden und Energieversorger unterstützen die Markteinführung umweltfreundlicher Energietechniken mit einer Vielzahl von Förderprogrammen. Die Förderprogramme können insbesondere Privatpersonen, aber auch Gewerbe, Industrie und öffentliche Einrichtungen nutzen.

Umfassende Informationen können Sie beispielsweise der Broschüre "FÖRDERGELD 2008 für Energieeffizienz und erneuerbare Energien" entnehmen. Diese Broschüre ist vom Bundesumweltministerium in Zusammenarbeit mit dem BINE Informationsdienst (www.bine.info) erstellt worden. Basierend auf der Datenbank „Förderkompass Energie“, die von BINE betrieben wird, werden hier ca. 1.000 Förderprogramme von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern kurz vorgestellt und ermöglichen einen schnellen Überblick über die angebotenen Förderprogramme für Energiesparmaßnahmen. Die Broschüre erscheint einmal jährlich.

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Fußbodenheizung

Ein modernes System zur Beheizung einer Wohnung, bzw. eines Hauses. Der gesamte Fußboden dient dabei als Heizfläche. Die Oberflächentemperatur sollte nicht wärmer als max. 25 bis 26 °C sein. Die großflächige Verteilung sorgt für eine optimale Wärmeverteilung im Raum. Die Verhältnisse hinsichtlich des Raumklimas sind daher nahezu ideal. Es gibt Warmwasser-Fußbodenheizungen und Elektro-Fußboden-Speicherheizungen. Die Rohre, bzw. elektrischen Leitungen werden in oder unter den Estrich eingebettet. Bei der Warmwasser-Fußbodenheizung bietet sich die Kombination mit einer Flüssiggas-Wärmepumpe an.

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