Glossar

Kachelofeneinsatz

Ein Kachelofen kann jederzeit zu einem komfortablen Gasheiz-Automaten umgerüstet werden.

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Kaminsanierung

Erforderlich bei der Altbaumodernisierung. Der Kamin muss der Abgasführung von Flüssiggas-Heizgeräten angepasst werden.

Beispiele für Abgasführung und Verbrennungsluftzufuhr:

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Kaminzug

Er entsteht durch erwärmte Luft oder warme Rauchgase. Der Kaminzug wird stärker, je kälter die Atmosphäre über der Mündung des Schornsteins ist und erzeugt an Öffnungen im untersten Bereich (beispielsweise der Rauchrohranschluss des Kessels) dadurch Unterdruck.

Zu hoher Kaminzug beeinflusst das Verbrennungsergebnis (Wirkungsgrad) der Heizungsanlage erheblich. Nach der Verordnung über Feuerungsanlagen hat der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister die Überwachung des Kaminzuges durch Messungen vorzunehmen.

Um den Kaminzug zu begrenzen, genügt oft ein preiswerter Zugregler, z.B. eine Pendelklappe.

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KKS

Abkürzung für: Kathodischen Korrosionsschutz. KKS-Anlagen schützen erdgedeckte Lagerbehälter und Rohrleitungen dauerhaft gegen Korrosion.

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Klärgas

Siehe: Deponie- und Klärgas

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Kleinflaschen, Kleinstflaschen

Flüssiggasflaschen mit einem Füllgewicht <14 kg. Ventile von Kleinflaschen unterscheiden sich im Anschluss von denen, von Großflaschen. Bei Großflaschen ist beim Anschluss zusätzlich eine sog. Großflaschendichtung einzulegen. Bei Kleinflaschen entfällt diese, weil das Ventil bereits eine Gummidichtung besitzt.

Kleinstflaschen sind sog. Handwerkerflaschen mit einer Füllmenge von 425g Flüssiggas. Sie werden zum Anwärmen oder Löten verwendet.

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Kleintank

Üblicher Begriff für einen Flüssiggas-Lagerbehälter mit einer Lagerkapazität < 3 t.

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Kleintankwagen

Tankwagen mit einer Ladekapazität von ca. 6-10 t Flüssiggas zur Versorgung von privaten und gewerblichen Kunden. Kleintankwagen geben i.d.R. nur Teilmengen über Zähler bei der Befüllung von Flüssiggaslagerbehältern ab.

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Klimazone

Die Bundesrepublik Deutschland ist in 3 Klimazonen aufgeteilt. Die Klimazone besagt, für welche niedrigste Außentemperatur eine Heizungsanlage ausgelegt werden muss. Köln liegt z.B. in der Klimazone I, d.h. die Bezugstemperatur beträgt -12 °C.

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Kochen

Private Haushalte:
Moderne Gasherde versorgen mit schneller Hitze, die Flamme ist fein regulierbar und der Gasverbrauch ist gering. Kein Vor- oder Nachheizen der Platten, die Hitze steht sofort zur Verfügung.

Gastronomie:
Die Wirtschaftsherde sind überwiegend aus Edelstahl, korrosionsbeständig und pflegeleicht. Die Flamme ist stufenlos zu regulieren, optisch zu beurteilen und sofort einsatzbereit. Es gibt spezielle Geräte wie Schnellkochkessel, Hockerkocher, Bainmaries, Friteusen, Kippbratpfannen, Back- und Bratöfen, Wärmeschränke, Wurst- und Fischbräter, Räucherschränke, Kalt- und Warmrauch für Brüh- und Kochkessel. Flüssiggasgeräte decken alle Bereiche der Gastronomie ab.

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Kohlendioxid (CO2)

Unbrennbares, farb- und geruchloses Gas, das bei allen Verbrennungsvorgängen und bei der Atmung entsteht. Zu 0,03 % in der Luft enthalten, wird von den Pflanzen aufgenommen und unter Mitwirkung des Chlorophylls in organische Verbindungen umgewandelt.

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Kohlenmonoxid (CO)

Ggiftiges, geruch- und farbloses Gas. Entsteht im Wesentlichen bei unvollständiger Verbrennung von Kohlenstoff. Ist im Stadt- und Generatorgas, in Gruben- sowie Auspuffgasen enthalten.

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Kohlenwasserstoffe

Chemische Verbindungen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff im Verhältnis 1:2.

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Kohlenwasserstoffe, chlorierte

Organische Lösemittel, die bei der chemischen Kleiderreinigung, zur Herstellung von Farben und Reinigung von Metallteilen verwendet werden

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Kohlenwasserstoffe, halogenierte

Chemische Verbindungen von Kohlenwasserstoffen mit Halogenen, z.B. salzbildenden chemischen Grundstoffen, Trichlorethan, Tetrachlorkohlenstoff, Trichlorethylen, Perchlorethylen.

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Kondensation

Übergang eines Stoffes aus dem gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand, so bei Gasen und Dämpfen durch Abkühlung oder Druckerhöhung oder beides

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Kondenswasser

Fällt bei der Verbrennung von Erd- oder Flüssiggas in Brennwertgeräten an. Galt lange als verkaufshemmend bei Brennwertkesseln. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass das leicht saures Kondenswasser harmlos ist und einen ähnlichen ph-Wert besitzt, wie Mineralwasser. Es fällt etwa 1 Liter pro Tag und kW installierter Kesselleistung an, dies entspricht circa 1 bis 2 Prozent der Gesamtmenge des Haushaltsabwassers. Das Kondensat üblicher Flüssiggas-Brennwertgeräte bis 25 kW darf ohne Neutralisation in das Abwassersystem des Hauses abgeführt werden, wenn dieses gemäß DIN 1986 Teil 4 gegenüber saurem Kondensat beständig ist.

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Kraft-Wärme-Kopplung

Gleichzeitige Erzeugung von elektrischer Energie und Wärme in einem gemeinsamen Prozess mit einem Blockheizkraftwerk. Es wird insgesamt ein höherer Wirkungsgrad erreicht als bei der ausschließlichen Stromerzeugung. Die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung ist jedoch nur bei räumlicher Konzentration des Wärmebedarfs, bzw. geringer Entfernung des Bedarfsortes von der Erzeugungsstätte wirtschaftlich, sowie bei gleichzeitigem Bedarf an Strom und Wärme.

Es werden inzwischen Blockheizkraftwerke angeboten, die z.B. für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern bestens geeignet sind.

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Kubikmeter

Maßeinheit, u.A. für den Gasverbrauch.
Es sind zu unterscheiden: Norm-m3 und Betriebs-m3.

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Kühlschrank

Kühl- und Gefrierschränke können, wo kein elektrischer Strom zur Verfügung steht, mit Flüssiggas betrieben werden. Es gibt flüssiggasbetriebene Kühl- und Gefrierschränke bzw. -truhen in den Größen von etwa 69 bis 254 l Inhalt als Einzel- oder Einbaugeräte, für Wandaufhängung, als transportable Geräte für Vorzelte, Wohnwagen und Schiffe. Größere Modelle besitzen ein 4-Sterne-Gefrierfach. Die flüssiggasbetriebenen Kühl- und Gefrierschränke arbeiten nach dem Absorptionsprinzip absolut geräuschlos, völlig erschütterungsfrei und ohne jeden Verschleiß. Sie besitzen eine thermostatische Regelung mit automatischer Abtauung, Tauwasserverdunstung und eine thermoelektrische Flammensicherung, Die Normalfachtemperaturen liegen bei 4 bis 8 °C, die des Gefrierfachs bei unter -18 °C. Die Geräte müssen der DIN 8950 bzw. 8953 und DIN 3370 Gasverbrauchseinrichtungen entsprechen.

Der Flüssiggasverbrauch eines Kühlschrankes mit 69 l und 7 l Gefrierfach liegt bei ca. 0,65 l/Tag in der Flüssiggasphase.
Bei einem Gerät mit 254 l und einem 51 l Gefrierfach liegt dieser bei ca. 1,18 l/Tag in der Flüssiggasphase

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Kühlsysteme

Mit Gaswärempumpen in Form von Gas-Absorptionskältemaschinen (G-AKM) kann gekühlt werden. Besonders wirtschaftlich sind diese Geräte, wenn die dabei anfallende Wärme wieder genutzt wird (z.B. zur Warmwassererzeugung).

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K-Wert

Siehe: Wärmedurchgangszahl

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