Glossar

Wärmebedarf

Nach DIN 4701 diejenige Wärmemenge, die zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Raumtemperatur maximal erforderlich ist. Diese muss für jeden Raum errechnet werden und dient als Grundlage für alle weiteren Festlegungen der Bestandteile einer Heizungsanlage.

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Wärmebelastung

Bei der Verbrennung durch das Gasvolumen zugeführte Wärme.

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Wärmedurchgangszahl (k-Wert)

Gibt die Wärme an, die bei einer Differenz von 1 °C zwischen Innen- und Außentemperatur je Stunde und je Quadratmeter Außenfläche des Baumaterials entweicht. Je niedriger die Wärmedurchgangszahl, desto kleiner die Wärmeverluste. Der k-Wert wird für die einzelnen Bauteile getrennt berechnet.

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Wärmepumpe

Siehe Gaswärmepumpe

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Wärmeschutzverordnung (WschV)

Siehe: Energieeinsparverordnung (EnEV)

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Wärmeübertragung

Durch Wärmeleitung, z.B.:
Warmes Wasser in den Heizkörpern wird die Wärme an die Heizkörper abgegeben.

Durch Strahlung:
Hier strahlt z.B. der Heizkörper einen Teil seiner Wärme aus, die wir direkt spüren.

Durch Konvektion, z.B.:
Am Heizkörper vorbeistreichende Raumluft mit niedriger Temperatur wird von diesem erwärmt.

Die gebräuchlichsten Wärmeträger sind Wasser, Dampf und Luft.

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Wärmeverluste

Wärme, die soweit an die Umgebung abgegeben wurde, dass sie nicht mehr zur Wiederverwendung zurückgeholt werden kann.

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Warmbehandlungsöfen

Die technischen Vorzüge von Flüssiggas als Brennstoff lassen sich praktisch bei allen Warmbehandlungsöfen nutzen, vor Allem bei Anlass-, Glüh-, Härte-, Brenn-, Kammer- und Trockenöfen, ferner bei Dreh- und Stoßöfen sowie Schmiede- und Schachtöfen. Für Öfen, Kessel und Beheizungsanlagen aller Art (Warmbehandlung) gibt es Spezial-Einsatzbrenner in zahlreichen Leistungsstufen mit unterschiedlichen geometrischen Auslegungen. Der Einbau ist dabei auch an ungewöhnlichen Stellen möglich.

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Warmluftheizung

In einem Wärmeerzeuger werden, wie bei einer Warmwasser-Zentralheizung, feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe verbrannt. Transportmedium der Wärme zu Verbrauchsstellen ist nicht Heizwasser, sondern in einem Luftkasten (Wärmetauscher) erhitzte Luft, die mittels Ventilator meist über metallene Luftkanäle in die einzelnen Räume abgegeben wird.

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Warmwasserbereitung

Drei verschiedene Systeme können eingesetzt werden:

 

  • Der indirekt beheizte Warmwasserspeicher mit Anschluss an den Flüssiggas-Heizkessel
  • Der direkt beheizte Speicher, der heizungsunabhängige Warmwasserbereitung ermöglicht
  • Der direkt beheizte Durchlauferhitzer mit Mindest-Durchlaufmenge
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Wildkrautbeseitigung

Drei Möglichkeiten werden geboten:
Die Pflanzen werden entweder der offenen Flamme (Abflammtechnik), Wärmestrahlen (Infrarot) oder einer gleichbleibend hohen Temperatur (Blanchieren) ausgesetzt.

Vorteil:
Gezielte Beseitigung von Wildkraut, Nutzpflanzen werden verschont, keine Chemie! Bis auf das Blanchierverfahren werden die Geräte auch für Kleintraktor-Anbauten angeboten, ansonsten tragbare, fahrbare oder handgeführte Anwendung.

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Winterbau

Für die Schnelltrocknung von Bauten und Bauteilen, für das Auftauen von Sand und Kies oder die Warmhaltung von Gebäudeteilen und die Beheizung von Arbeitsplätzen im Freien ist Flüssiggas eine Voraussetzung.

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Wirkungsgrad

Das Verhältnis, der bei einer Energieumwandlung gewonnenen Energie zu der aufgewendeten Energie. Immer kleiner als 1, da in der Praxis stets Verluste, z.B. in Form von Abwärme, auftreten.

Der Wirkungsgrad eines Heizkessels beispielsweise gibt an, welcher Anteil der im Brennstoff enthaltenen Energie bei der Verbrennung ausgenutzt wird. Ein Heizkessel hat Verluste während des Betriebs (Betriebsverluste) und im Stillstand (Stillstandsverluste). Der Kesselwirkungsgrad ist nicht mit dem Jahresnutzungsgrad des Kessels zu verwechseln.

Die Berechnung des Jahresnutzungsgrades erfolgt nach VDI 2067. Dabei sind der Kesselwirkungsgrad, die Betriebsbereitschaftszeit (in Stunden/Jahr), die Heizungsvollbenutzungsstunden (in Stunden/Jahr) und die Betriebsbereitschaftsverluste zu berücksichtigen. Der Jahresnutzungsgrad kann bei alten, überdimensionierten Anlagen unter 50 % liegen, während neue, moderne und richtig dimensionierte Anlagen bis über 90 % erzielen können.

Beispiel:

Eingesetzter Brennstoff 100%
Abgasverluste ./. 11%
______
Feuerungstechnischer Wirkungsgrad 89%
Kesselabstrahlungsverluste ./. 6%
______
Kesselwirkungsgrad 83%

 

Siehe: Abgasverlust, Abwärmenutzung

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Wirtschaftlichkeit

In der Summe von Investitions-, Instandhaltungs-, Prüf- und Energiekosten liegt die Wirtschaftlichkeit eines Flüssiggas-Heizsystems.

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Witterungsabhängige Regelung

Siehe: Thermostat

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Wobbe-Index

Früher Wobbezahl genannt. Kennwert für die Austauschbarkeit von Gasen, bezogen auf die Wärmebelastung einer Gasverbrauchseinrichtung, einer der wichtigsten Gaskennwerte. So muss man z.B. bei der Umstellung von Erdgas L auf Erdgas H aufgrund der unterschiedlichen Wobbe-Indizes die Brennerdüsen austauschen. Bei der Herstellung von Zusatzgas aus Flüssiggas und Luft durch Gasmischanlagen wird teilweise der Wobbe-Index als Mischgröße zugrunde gelegt. Je nachdem, ob der Brennwert oder der Heizwert eingesetzt wird, erhält man einen oberen oder einen unteren Wobbe-Index. Gase mit gleichem Wobbe-Index können untereinander ohne Änderung des Brenners oder der Düsen ausgetauscht werden. An jedem Brenner ist deshalb der Wobbe-Index angegeben, auf den er eingestellt ist. Die Austauschbarkeit von Gasen kann so relativ leicht überprüft werden.

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Wärmerückgewinnung

Siehe Abwärmenutzung

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