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Deutschlands Wärmelösung Nummer eins. Nahezu die Hälfte aller Haushalte heizt mit Gas

Gas ist die bevorzugte Heizungs-Energie in deutschen Haushalten. In fast der Hälfte aller Häuser und Wohnungen (48,7 Prozent) wird inzwischen dieses Wärmekonzept genutzt. Die restlichen Anteile der Energieträger fürs Heizen verteilen sich auf Heizöl (29,8 Prozent), Fernwärme (12,6 Pro-zent), Strom (6,0 Prozent) und Kohle (2,9 Prozent). Dies sind die aktuellen Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) zur Beheizungsstruktur im gesamten deutschen Wohnungsbestand. Der Blick auf frühere Vergleichswerte zeigt den rasanten Siegeszug, den die Gasheiztechnik aufgrund ihrer sauberen Arbeitsweise und vor allem wegen des hohen Bedien- und Regelungskomforts erlebt hat: Noch 1975 waren es gerade mal 15,5 Prozent der deutschen Haushalte, die mit Gas heizten. 1980 war die 20-Prozent-Hürde genommen, zehn Jahre später waren es schon mehr als 30 Prozent und im Jahr 2000 lag der Gasanteil der Wärmeerzeugung bei 44,5 Prozent. Noch immer wachsen die Prozentwerte für Gas von Jahr zu Jahr, aber nicht mehr in dem Tempo früherer Zeiten. Das hat einen einfachen Grund: Die Regionen, in denen eine Anschlussmöglichkeit an die öffentlichen Versorgungsleitungen besteht, sind längst flächendeckend mit Gasheizgeräten versorgt. Hier geht es inzwischen meist nicht mehr um Neuinstallationen, sondern eher darum, veraltete Gasheizkessel durch zeitgemäße Geräte zu ersetzen. Zuwächse bei der Gesamtzahl der Haushalte mit Gasheizung gibt es aber nach wie vor: in Neubaugebieten sowie überall dort, wo kein öffentliches Versorgungsnetz existiert. In beiden Fällen steht mit dem leitungsunabhängigen Brennstoff Flüssiggas eine weitere Option für die Nutzung moderner Gasheiztechnik zur Verfügung. Flüssiggas ist nicht nur leicht transportabel, sondern es lässt sich problemlos in ergiebigen Kapazitäten lagern – auch direkt beim Verbraucher, wo ein ober- oder unterirdischer Tank außerhalb des Gebäudes die Energiereserven für Heizung und Warmwasserbereitung fasst.

Dezember 2010
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