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Energie zum Mitnehmen: Flüssiggas-Flaschen machen mobil

Die jederzeitige Verfügbarkeit von Energie wird heute als selbstverständlich angesehen. Ob Handy, Laptop oder Digital-Kamera – technische Gebrauchsgegenstände sind für viele Menschen längst zu ständigen Begleitern geworden. Diese Unabhängigkeit dank Batterien und Akkus hat jedoch ihre Grenzen, wenn von der mobilen Energieversorgung z. B. die Erzeugung dauerhaft hoher Temperaturen erwartet wird. In diesem Fall wird bis heute auf die Pionier-Energie in Sachen Mobilität zurückgegriffen: Der Brennstoff Flüssiggas kommt seit vielen Jahrzehnten überall dort zum Einsatz, wo abseits von Steckdose oder Gasnetz-anschluss eine zuverlässige, leistungsstarke und unkompliziert bedienbare Energieversorgung gefragt ist. Das leitungsunabhängige Gas ist für diese Anwendungen in Flaschen mit einem Füllgewicht von fünf, elf oder 33 kg erhältlich. In Deutschland stehen für die mehr als fünf Mio. im Umlauf befindlichen Flüssiggas-Pfandflaschen rund 25.000 Flaschengas-Vertriebsstellen zur Verfügung. Camping- und Caravan-Fans schätzen das transportable Gas als Reise-Energie, in der Außengastronomie versorgen die Flaschen beispielsweise Grillstände, Mandelröstereien und Terrassenstrahler. Gärtnereien beheizen mit dem Flaschengas die Gewächshäuser, landwirtschaftliche Betriebe nutzen es für Wärme bei der Viehaufzucht und der Getreidetrocknung. Flüssiggas in Flaschen wird außerdem beim Gebäude- oder Straßenbau sowie zum Schweißen und Löten in Handwerk und Gewerbe eingesetzt. Als Energie mit schadstoffarmer Verbrennung ist es sogar zum Antrieb von Gabelstaplern in geschlossenen Werkshallen zugelassen. Viele Betreiber von Marktständen oder Verkaufsbuden kämen ohne flüssiggasbetriebene Heizstrahler kaum über die kalte Jahreszeit. Und auch im privaten Hobbyraum oder im Geräteschuppen ermöglichen Heizgeräte mit Flüssiggasflasche jederzeit eine komfortable und ergiebige Wärmeerzeugung.

März 2010
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