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Flüssiggastank als Energiespeicher. Viel Wärmekraft auf kleinstem Raum

Ob Brennholz, Kohlebriketts oder Heizöl: Früher hatten die Menschen meistens ihren eigenen Energievorrat fürs Heizen im Schuppen oder im Keller. Der Trend zur modernen Gasheiztechnik hat dies grundlegend geändert, weil die Energie jetzt überwiegend aus einer langen Leitung kommt. Die Kehrseite der Medaille: Es wird zwar keine wertvolle Lagerfläche benötigt, aber dafür können die Hausbesitzer auch nicht mehr über den Zeitpunkt ihres Brennstoff-Einkaufs selbst entscheiden. Deshalb rückt bei Neubauten oder Modernisierungsvorhaben immer häufiger eine Energie in den Fokus, die die jeweiligen Vorteile der Heiz-Varianten in sich vereint: Das leitungsunabhängige Flüssiggas ermöglicht zeitgemäßen Wärmekomfort mit Gasheiztechnik ohne alle Einschränkungen. Außerdem haben die Verbraucher die Chance, bei der Terminierung der Nachbestellung jederzeit die aktuelle Preisentwicklung zu berücksichtigen. Und Kellerfläche für einen Tank muss auch nicht geopfert werden: Flüssiggas-Behälter werden außerhalb des Hauses installiert. Ob ober- oder unterirdisch, liegt ebenfalls in der Entscheidung der Verbraucher. Wegen der hohen Energiedichte von Flüssiggas gelten diese Tankbehälter als ideale Energiespeicher, die auf kleinstem Raum enorm viel Wärmekraft für Heizung und warmes Wasser bereithalten. Schon der kleine Behältertyp für ein Nenn-Füllgewicht von 1,2 Tonnen kommt auf eine maximal speicherbare Energie von 16.800 Kilowattstunden – bei gerade mal 2,5 Metern Länge. Der Tanktyp für 2,1 Tonnen enthält bereits bis zu 29.400 Kilowattstunden, der große 2,9-Tonnen-Tanktyp sogar 40.600 kWh. Gewaltige Speicherkapazitäten also, die in Verbindung mit der energieeffizienten Betriebsweise moderner Gasheizungen oftmals für weit mehr als eine Heizperiode ausreichen. Da bleibt dann genügend Spielraum, um für die Nachbestellung den unter Kostenaspekten günstigsten Zeitpunkt abzuwarten.

August 2010
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