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Gasversorgung ohne Leitungsnetz: Flüssiggas ist eine Energie für jede Region

Wenn es um die geeignete Wärme-Energie für Wohngebäude geht, ist Versorgungssicherheit ein entscheidendes Qualitätskriterium. Niemand möchte sich gerne auf einen späteren Liefertermin vertrösten lassen, wenn bei anhaltenden Minusgraden die Heizkörper schon auskühlen und im Bad nur noch eiskaltes Wasser aus der Dusche kommt. Deshalb sind in Deutschland im Laufe der letzten Jahrzehnte für die Nutzer von zeitgemäßer Gasheiztechnik zwei separate Versorgungssysteme aufgebaut worden: ein weitreichendes, leitungsgebundenes Netz für Erdgasverbraucher sowie umfassende Lager- und Lieferstrukturen für den standortunabhängigen Bezug von Flüssiggas.

Beide Energieträger haben gemeinsam, dass sie ohne Einschränkung den effizienten und damit sparsamen Einsatz moderner Gasheizgeräte ermöglichen. Welche der beiden Gasarten und damit auch Versorgungsvarianten genutzt wird, ist meist eine Frage des Wohnstandorts. Wer beispielsweise in einer Großstadt eine Etagenwohnung bezieht, dem wurde diese Entscheidung in vielen Fällen schon abgenommen, weil das ganze Haus längst an die Erdgasleitung angeschlossen ist.

Allerdings gibt es außerhalb der Ballungsräume zahlreiche Regionen, die von keinem dieser Leitungsnetze erreicht werden. Und gerade in etlichen ländlichen Gegenden wird dies aus wirtschaftlichen Gründen aller Voraussicht nach auch niemals geschehen. Ein individueller Flüssiggastank, der Heizung, Warmwasserbereitung und bei Bedarf auch einen Gasherd versorgt, bietet hier die Option für eine Gebäudetechnik mit Gasgeräten. Dass auch den Hausbesitzern mit Flüssiggasheizung eine zuverlässige Energieversorgung ohne Lieferengpässe zur Verfügung steht, ist der bundesweit flächendeckenden Infrastruktur für den mobilen und leicht transportablen Brennstoff zu verdanken.

Die im Deutschen Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) zusammengeschlossenen Versorgungsunternehmen bieten diese effiziente und umweltfreundliche Energie für jede Region und jedes Haus, auch an abgelegenen Standorten. Mehrere Seehafen-Terminals, eine Bahnkesselwagenflotte und ca. 140 Großläger werden jederzeit auf dem neuesten Stand der Technik gehalten, um die Kundenwünsche kurzfristig erfüllen zu können. Rund 600 Straßentankwagen sind im Einsatz, damit niemand wegen eines leeren Tanks kalte Füße bekommen muss. Die Standorte und Kontaktdaten der verschiedenen Flüssiggas-Anbieter in Deutschland lassen sich im Internet unter www.dvfg.de abrufen.

11.01.2012
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