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Gesund-Heiz-Reform. Neue Anlage mindert Emissionen

Ausgewogen temperierte Räume sind ein wichtiger Gesundheitsfaktor. Gerade in der kälteren Jahreszeit sollten Wohnräume weder allzu kühl noch stark überheizt sein. Eine zeitgemäße Heizung mit intelligenter Regelungsautomatik ist deshalb ein gutes Bollwerk gegen kalte Füße, laufende Nasen oder gravierendere Beschwerden. Dass die Modernisierung der Heizungsanlage auch noch aus weiteren Gründen der Gesundheit dient, wird dabei häufig übersehen. Aber Fakt ist: Veraltete Heizkessel, wie sie noch in vielen Kellern anzutreffen sind, haben äußerst unangenehme Auswirkungen auf die Luft, die wir atmen, und auf die schädliche UV-Strahlung, der wir ausgesetzt sind. Schuld daran sind die enormen Abgasverluste, die die Kessel-Veteranen an einer effizienten Leistungsbilanz hindern. Ein Abgasverlust von 15 oder 20 Prozent bedeutet beispielsweise, dass dieser Anteil der von uns eingesetzten und natürlich zu 100 Prozent bezahlten Energie ungenutzt verloren geht. Allerdings nicht auf Nimmerwiedersehen: Die Emissionen aus den Schornsteinen machen sich vielmehr als schädliche Klimagase in unserer Atmosphäre bemerkbar, verstärken den Treibhauseffekt und beschleunigen die globale Erwärmung. Mit anderen Worten: Energie, die uns eigentlich in den eigenen vier Wänden vor kalten Füßen bewahren sollte, mutiert zur allgemeinen Gesundheitsbedrohung. Ein Risiko, das keinesfalls unterschätzt werden sollte: Nach Angaben der Europäischen Union sind bis zu einem Sechstel aller Erkrankungen und Sterbefälle bei Kindern auf Umweltfaktoren zurückzuführen. Energie-Einsparung durch Heizungssanierung ist eine der Möglichkeiten, im Privatbereich etwas gegen diese fatalen Zusammenhänge zu unternehmen. Moderne, gasbetriebene Brennwertheizungen sind in der Lage, die zugeführte Energie nahezu verlustfrei für angenehme Raumwärme und eine komfortable Warmwasserbereitung zu nutzen. Das gilt auch in Regionen ohne Anschluss an das überregionale Gasversorgungsnetz. Hier steht mit dem leitungsunabhängigen Flüssiggas eine bewährte Alternative zur Verfügung, die mit den hocheffizienten Gasheizkesseln neuester Generation problemlos kompatibel ist. Darüber hinaus sollte jeder Bauherr oder Modernisierer prüfen, ob er im Rahmen dieser gebäudetechnischen „Gesund-Heiz-Reform“ die Null-Emissionen-Energie der Sonne in seine Wärmeversorgung integrieren kann. Das Doppel aus Brennwertheizung und Solaranlage mindert den Schadstoff-Ausstoß ebenso deutlich wie die Heizkosten.

Oktober 2009
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