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Keine Versorgungsengpässe bei Flüssiggas „Uns kann niemand die Pipeline absperren“

Weder arktische Temperaturen noch Versorgungsengpässe für Energie gefährden die Flüssiggas-Versorgung in Deutschland. Darauf hat der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) in Berlin hingewiesen. „Wer unseren leitungsunabhängigen Brennstoff für seine Heizungsanlage nutzt, muss auch bei anhaltenden Minusgraden keine kalten Füße befürchten“, so DVFG-Geschäftsführer Robert Schneiderbanger: „Ausreichend Vorräte sowie laufender Nachschub sind gesichert. Uns kann niemand die Pipeline absperren.“ Vor dem Hintergrund jederzeit drohender Erdgas-Lieferstopps durch Russland betont Schneiderbanger, dass sich die deutsche Flüssiggas-Versorgung aus mehreren Quellen speist. Zum einen fällt Flüssiggas als Nebenprodukt bei der Rohölverarbeitung in inländischen Raffinerien an. Zum überwiegenden Teil ist es ein natürlich vorkommender Rohstoff, der im Rahmen der Erdgas- und Rohölförderung gewonnen wird, maßgeblich auch durch Förderungen in der Nordsee. Die hohe Versorgungssicherheit resultiert zudem aus der Tatsache, dass die Verfügbarkeit von Flüssiggas aus natürlichen Quellen weltweit immer noch zunimmt. Der schadstoffarme Brennstoff wird nicht nur als zuverlässige Energie für die häusliche Wärmeversorgung geschätzt, sondern auch zur Prozesswärme-Erzeugung in Industrie und Gewerbe. Unter der Bezeichnung Autogas bzw. LPG hat die Energie sich außerdem zur weltweit führenden Kraftstoff-Alternative entwickelt, die auch in Deutschland bereits mit mehr als 300.000 Fahrzeugen für Emissionsminderungen ohne Mobilitätseinbußen sorgt. Die im DVFG zusammengeschlossenen, überwiegend mittelständischen deutschen Flüssiggas-Unternehmen haben zur Sicherstellung der Versorgung eine bundesweite Infrastruktur aus Seeterminals, Großlägern sowie Bahnkessel- und Tankwagen-Flotten aufgebaut.

09.01.2009
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