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Kochen mit Gas immer beliebter. Mehr Komfort, weniger Energieverbrauch

Zur Wunsch-Ausstattung der Küche gehört in immer mehr Haushalten ein moderner Gasherd. Für diesen Trend sind sicherlich auch die zahlreichen Fernseh-Köche verantwortlich. Denn die unterscheiden sich zwar in Zubereitungsstilen und Zutatenlisten, aber das Kochen mit Gas verbindet sie alle. Kein Wunder: Die TV-Meisterköche kommen aus der gehobenen Gastronomie, wo Gasherde in der Restaurantküche fast immer eine Selbstverständlichkeit sind. Weil es dort auf Fingerspitzengefühl bei der Hitzedosierung ankommt, bieten die Regulierungsmöglichkeiten einer Gasflamme die idealen Voraussetzungen. Die Temperatur steht unmittelbar zur Verfügung, ohne minutenlanges Vorheizen des Kochfeldes oder unerwünschte Resthitze nach dem Ausschalten. Und die Wärmeabgabe an Töpfe und Pfannen kann jederzeit stufenlos so nachgeregelt werden, dass für jedes Gericht das angemessene Timing gelingt. Nur so können im Restaurant unterschiedliche Bestellungen der Gäste an einem Tisch gleichzeitig und perfekt temperiert serviert werden. Dass sich viele Feinschmecker diesen Koch-Komfort jetzt auch in der privaten Küche gönnen, hat sogar positive Auswirkungen auf die Zubereitungskosten: Gasherde verbrauchen bei vergleichbarer Wärmeleistung wesentlich weniger Energie als Elektrogeräte. Selbst unebenen Topfböden, die sonst die Hitzezufuhr beeinträchtigen, passen sich die Gasflammen problemlos an. Und dort, wo kein Anschluss ans öffentliche Gasleitungsnetz besteht, können sich ambitionierte Hobbyköche ebenfalls ein Beispiel an den Gastronomie-Profis nehmen: In Landhaus-Gaststätten und abgelegenen Feinschmecker-Restaurants kommt die Energie für den Gasherd aus einem Flüssiggas-Tank außerhalb des Gebäudes. Diese Wärme-Lösung bietet sich natürlich auch für private Wohnhäuser abseits der Ballungsräume an: Der leitungsunabhängige Brennstoff Flüssiggas eignet sich ebenso als Heizungs- wie als Koch-Energie.

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