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Mehr Nutzfläche nach Heizungsmodernisierung. Beim Umstieg auf Gas wird ein Kellerraum frei

Eine Wohnerfahrung, die sich in unzähligen Einfamilienhäusern wiederholt: Mit der Familie wächst der Platzbedarf. Obwohl die Zimmeraufteilung ursprünglich großzügig geplant war, fehlt es irgendwann an Nutz- und Staufläche für die unterschiedlichen Interessen der Familienmitglieder. Wohin mit der Modell-Eisenbahn oder der Tischtennisplatte? Wo können die Kinder Partys feiern oder Schlagzeug üben? Wie lassen sich ein zusätzliches Bastelzimmer bzw. ein Heimbüro ins Haus integrieren? Wo findet sich Raum für Gästebetten, für ein Fitness-Studio oder eine Sauna? Bei all diesen Fragen kommt schnell der Keller als Lösungsmöglichkeit ins Visier. Dort gäbe es durchaus noch Platz, aber der wird in vielen Fällen belegt durch einen Heizkessel sowie einen voluminösen Brennstofftank. Bei rechtzeitiger Planung lassen sich manche dieser Raum-Probleme im Zuge einer Heizungsmodernisierung elegant lösen. Die Wahl der zukünftigen Heizenergie hat nämlich unmittelbare Auswirkungen auf den Platzbedarf von Wärmeerzeugung und Brennstofflagerung. Wird das Energiekonzept z. B. auf Gas umgestellt, muss im Keller keine wertvolle Fläche mehr für einen Tank blockiert werden. Das gilt auch für Gebäude ohne Anschluss ans öffentliche Gasversorgungsnetz: Der leitungsunabhängige Brennstoff Flüssiggas wird außerhalb des Hauses in einem Tank gelagert, der dezent unterhalb der Erdoberfläche versteckt werden kann. Auch der Heizkessel verschlingt dann keine wertvolle Stellfläche mehr. Kompakte Gas-Brennwertheizungen, die zur komfortablen Wärmeversorgung des Eigenheims völlig ausreichen, lassen sich heute platzsparend an die Wand hängen – nicht nur im Keller, sondern beispielsweise auch in der Küche, im Bad oder direkt unter dem Dach. Die freigewordene Kellerfläche kann also von störender Gebäudetechnik völlig freigehalten werden – was auch dem wieder wachsenden Wohntrend zur guten alten Kellerbar sehr entgegen kommt.

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