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Preisvorteil an der Zapfsäule: Autogas macht das Tanken günstiger

In Hollywood gehört es zum guten Ton, Europas Prominenz zieht nach: Immer häufiger ersetzen Öko-Autos die verbrauchsintensiven Karossen von Filmstars, Spitzensportlern oder gekrönten Häuptern. Was zählt, sind Energieeffizienz, zeitgemäße Motorenkonzepte und abgasarme Kraftstoffe. Ein Trend mit Signalcharakter: Wer von vielen Menschen als Vorbild angesehen wird, vergrößert die Popularität des Fahrvergnügens mit geringeren Emissionen und hilft so nachhaltig der Umwelt. Eine der ersten in Sachen sauberer Mobilität war die englische Queen. Zu den vielen Extras, mit denen der Spezial-Bentley von Elisabeth II. ausgestattet ist, gehört seit langem auch ein schadstoffarmer Autogas-Antrieb. Zahlreiche Fahrer, nicht nur in Großbritannien, setzen inzwischen ebenfalls auf diesen Alternativ-Kraftstoff. In Deutschland sind jetzt schon mehr als 400.000 Autogas-Fahrzeuge im Einsatz. Bis vor einigen Jahren handelte es sich dabei meist um Nachrüst-Lösungen. Heute gibt es hingegen immer mehr Pkw und Nutzfahrzeuge, die direkt ab Werk mit einem Autogas-Antrieb ausgestattet werden. Eine aktuelle Marktübersicht weist rund 125 unterschiedliche Modelle auf, darunter beispielsweise Autogas-Versionen von Golf, Polo, Fiesta, Focus, Corsa, Astra und zahlreichen anderen bewährten Marken, die sich auch Nicht-Promis leisten können. Im Gegensatz zu so manchem anderen Hollywood-Trend ist nämlich der Umstieg aufs Öko-Auto nicht nur finanzierbar, er hilft sogar sparen: Weil Autogas in Deutschland steuerlich begünstigt wird, liegt der Literpreis beim Tanken weit unter dem der herkömmlichen Kraftstoffe. Bei hoher Kilometerleistung hat sich der Aufpreis für den Autogas-Antrieb oft schon nach ein bis zwei Jahren amortisiert. Aber auch Gelegenheitsfahrer profitieren, denn die Steuervergünstigung macht Autogas noch mindestens bis zum Jahr 2018 zum Schnäppchen an der Zapfsäule.

September 2010
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