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Verbrauchsnahe Förderung statt langer Leitungswege. Flüssiggas senkt die Abhängigkeit von Energieimporten

sup.- Gas als Wärmeenergie für die Gebäudebeheizung muss nicht zwangsläufig durch lange Pipelines von weit entfernten Förderstandorten transportiert werden. Es gibt auch die Möglichkeit, durch die Nutzung von Flüssiggas die Abhängigkeit von leitungsgebundenen Energieimporten zu verringern. Die Quellen von Flüssiggas, das mit moderner Gasheiztechnik ebenso kompatibel ist wie Erdgas, liegen nämlich in unmittelbarer Nähe des deutschen Verbrauchers.

Etwa 60 Prozent werden aus natürlichen Gasvorkommen gewonnen, die sich überwiegend in der Nordsee-Region befinden. Die übrigen 40 Prozent stammen aus der Rohölverarbeitung in inländischen Raffinerien, wo Flüssiggas als hochwertiges Nebenprodukt entsteht. Eine Wärmeversorgung von Gebäuden, die den äußerst energieeffizienten Brennstoff Flüssiggas mit erneuerbaren Energien wie Sonnenkraft oder Erdwärme kombiniert, sorgt deshalb in besonderem Maße für kurze Transportwege und geringen Verbrauch.

24.02.2012
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