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Vollkosten für die Wärmeerzeugung. Beim Brennstoffvergleich zählt nicht nur der Verbrauch

Wer die Effizienz von Heizenergien miteinander vergleicht, darf nicht nur die eigentlichen Verbrauchskosten gegenüberstellen. Schließlich schlagen auch Anlagenkauf, Installation, Brennstofflagerung, Gerätewartung und eventuelle Reparaturen zu Buche. Um seriös kalkulieren zu können, müssen Eigentümer all diese Posten berücksichtigen. Ganz besonders dort, wo die Energie nicht einfach per Leitung ins Haus kommt, sondern bestellt und gelagert werden muss. Ein Vergleich der so genannten Vollkosten für Heizung und Warmwasserbereitung auf Basis der anerkannten Richtlinie VDI 2067 liefert Bauherren oder Besitzern von Einfamilienhäusern aufschlussreiche Ergebnisse – nicht zuletzt über einen häufig unterschätzten Energieträger: Dort, wo keine zentrale Gasversorgung vorliegt, erweist sich das leitungsunabhängige Flüssiggas in vielen Fällen als die Wärmelösung mit den vergleichsweise geringsten jährlichen Gesamtkosten. Das gilt nicht nur für die Neubauplanung, sondern auch bei der Teilsanierung eines Altbaus.

Mai 2010
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